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SolarX Bild-Wort-Marke mit orangefarbenem Sonnensymbol, dunkler Schrift und orangefarbenem X.HeatX Bild-Wort-Marke mit grünem Wärmepumpensymbol, dunkler Schrift und grünem X.

Wärmepumpe verstehen

Ein offenes Haus.
Wärme verstehen.

Von der Außenluft bis ins Badezimmer. Entdecken Sie, wie Wärmepumpe und Heizsystem zusammenspielen.

01 · AUSSENEINHEIT

Die Luft steckt voller Energie.

Aufgeschnittenes Haus: Außengerät links, Wohnraum und Fußbodenheizung unten, Technikraum mit Inneneinheit und zwei Speichern rechts sowie Schlafzimmer und Bad oben
DER WEG DER WÄRME
AußenluftWärmepumpeHeizwasser
Luft → WärmeUmweltenergie nutzen

Die Komponenten im Detail

Fünf Bausteine. Ein warmes Zuhause.

Was draußen Wärme gewinnt, im Technikraum verteilt wird und im Wohnraum ankommt: Hier lernen Sie die einzelnen Komponenten und ihr Zusammenspiel genauer kennen.

Bosch-Außeneinheit mit Ventilator an einer Hauswand im Garten
Außeneinheit am Haus

Außeneinheit

Aus Außenluft wird nutzbare Wärme.

Der Ventilator führt Außenluft an einem Wärmetauscher vorbei. Dort nimmt ein Kältemittel Energie aus der Luft auf und verdampft. Ein elektrisch angetriebener Verdichter erhöht anschließend Druck und Temperatur des Kältemittels. So wird aus Umweltwärme Wärme, die sich zum Heizen nutzen lässt.

Über einen weiteren Wärmetauscher wird diese Energie an das Heizwasser abgegeben. Das Kältemittel kühlt dabei ab und der Kreislauf beginnt erneut. Die Wärmepumpe benötigt dafür Strom; wie effizient sie arbeitet, hängt unter anderem von der Außenluft und der benötigten Heizwassertemperatur ab.

Die Außeneinheit gewinnt Umweltwärme. Die Wärmeverteilung im Haus übernimmt das angeschlossene Heizsystem.

Wandhängende weiße Inneneinheit mit gedämmten Heizungsleitungen und Messingarmaturen in einem Technikraum
Inneneinheit im Technikraum

Inneneinheit

Die Verbindung zwischen Wärmepumpe und Haus.

Im Technikraum wird die erzeugte Wärme in die Heizungsanlage eingebunden. Die Inneneinheit übernimmt je nach Geräteausführung Aufgaben der Hydraulik und Regelung. Pumpen bewegen das Heizwasser durch die angeschlossenen Kreise; Fühler liefern die Temperaturwerte für die Steuerung.

Die Regelung stimmt den Betrieb auf den Wärmebedarf ab. Dazu gehören die Versorgung der Räume und die Erwärmung des Warmwasserspeichers. Bei einer Monoblock-Anlage befindet sich der Kältemittelkreis im Außengerät. Die Verbindung zum Haus erfolgt über Heizwasserleitungen; andere Bauarten können anders aufgebaut sein.

Außeneinheit, Inneneinheit und Heizflächen müssen als zusammenhängendes System geplant werden.

Hoher weißer Warmwasserspeicher mit gedämmten Anschlüssen in einem hellen Technikraum
Warmwasserspeicher

Warmwasserspeicher

Ein Vorrat für Dusche, Bad und Küche.

Ein Warmwasserspeicher hält erwärmtes Trinkwasser bereit. In einem typischen indirekt beheizten Speicher gibt das warme Heizwasser seine Energie über einen Wärmetauscher an das Trinkwasser ab. Beide Wasserkreisläufe bleiben voneinander getrennt.

Wird warmes Wasser entnommen, fließt kaltes Trinkwasser nach. Sinkt die Temperatur im Speicher, fordert die Regelung neue Wärme an. Die passende Speichergröße richtet sich nach dem Haushalt und dem Warmwasserbedarf. Es gibt auch Systeme, die Trinkwasser erst bei der Entnahme über eine Frischwasserstation erwärmen.

Warmwasserspeicher versorgen die Zapfstellen mit Trinkwasser. Ein Heizwasser-Pufferspeicher erfüllt eine andere Aufgabe.

Kleinerer weißer Pufferspeicher mit seitlichen Anschlüssen an gedämmten Heizungsleitungen
Pufferspeicher

Pufferspeicher

Ein Zwischenspeicher für den Heizkreis.

Im Pufferspeicher befindet sich Heizwasser. Er nimmt Wärme auf und gibt sie zeitversetzt wieder an die Heizkreise ab. Abhängig von der Einbindung kann er außerdem helfen, Wärmeerzeugung und Wärmeverteilung hydraulisch aufeinander abzustimmen.

Bei manchen Anlagen unterstützt er den erforderlichen Wasserumlauf oder stellt Energie für das Abtauen des Außengeräts bereit. Ein Pufferspeicher ist aber nicht pauschal bei jeder Wärmepumpe nötig. Ob er sinnvoll ist und wie groß er sein sollte, ergibt sich aus der Auslegung des gesamten Heizsystems.

Aus dem Pufferspeicher wird kein Duschwasser entnommen: Er gehört zum geschlossenen Heizwasserkreis.

In Schleifen verlegte Heizungsrohre auf Noppenplatten, auf einer Seite bereits mit Estrich überdeckt
Heizschleifen im Fußboden

Fußbodenheizung

Eine große Fläche gibt Wärme an den Raum ab.

Unter dem Boden liegen Rohrschleifen, durch die warmes Heizwasser fließt. Die Wärme gelangt über den Boden in den Raum. Das abgekühlte Wasser fließt über den Rücklauf zurück zum Heizsystem und wird erneut erwärmt. Ein Heizkreisverteiler verbindet die einzelnen Raumkreise.

Weil eine große Fläche Wärme abgibt, kommt eine passend ausgelegte Fußbodenheizung häufig mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus. Das begünstigt einen effizienten Wärmepumpenbetrieb. Entscheidend sind unter anderem der Wärmebedarf des Hauses, der Bodenaufbau und die Einstellung der Anlage. Auch geeignete Heizkörper können mit einer Wärmepumpe betrieben werden.

Die rote Fläche im interaktiven Haus zeigt die Wärmeabgabe schematisch. Der Boden muss sich nicht heiß anfühlen, damit der Raum warm wird.

Der nächste Schritt

Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Haus?

Entdecken Sie unsere Geräte oder lassen Sie uns gemeinsam klären, wie Ihr Zuhause mit einer Wärmepumpe versorgt werden kann.